Archiv der Kategorie 'zitathalde'

gedanken

»wenn du denkst, das du denkst, dann denkst du nur das du denkst«
wird so gesagt

Emanzipation

»erst durch das Freiwerden des Knechtes wird der Herr frei«
S.144 GWF Hegel – Register

Unverbindliche Opposition

„wer sich mit der Opposition im Kopf zufrieden gibt, zieht sich in die bürgerliche Unverbindlichkeit zurück und trocknet darin aus.“
  - otl aicher »innenseiten des krieges«, fischer, Frankfurt am Main 1998

Popkomm 2007 II

und Herr Neumann (Kulturminister): „dass deutsche Künstler und DJs ganz weit oben in der Publikumsgunst stehen“ und dort werde klar, dass Musik „nicht Selbstzweck“ sei, sondern dass es auch um das Generieren von Wertschöpfung gehe.

im übrigen:
1977 äußerte er als Fraktionsvorsitzender der CDU in der Bremer Bürgerschaft, dass er die Gedichte des jüdischen Kommunisten Erich Fried lieber „verbrannt“ als in der Schule vorgetragen sähe.
gefunden hier.
mehr dazu ebenso dort.

Popkomm 2007

„um allen zeigen, wie kreativ und vielfältig das Spektrum deutscher Musik ist. Es gehe um deutsche Töne – und um deutsche Technik.“
herrn gloss zur eröffnung der popkomm

Rhythmen

„Die Rhythmen sind die Schöpfer von Raum und Zeit, zumindest für das Subjekt; Raum und Zeit werden nur in dem Maße erlebt, wie sie in einer Hülle von Rhythmen materialisiert sind. Die Rhythmen sind zugleich Schöpfer der Formen. Was aber über die muskuläre Rhythmizität gesagt wurde, gilt a priori auch für die technischen Operationen, die durch eine Wiederholung von Gesten in regelmässigen Intervallen gekennzeichnet sind. Ein Großteil dieser Gesten folgt dem Modell des Hämmerns, das man bei vielen Vögeln findet, die von Weichtieren oder Körnern leben oder in den Rinden von Bäumen suchen.“
  - Andre Leroi-Gourhan »Hand und Wort«, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980