Archiv der Kategorie 'mixing up (literarly)'

DJ I.R. & Me in the Mix

live mix on 24h pirate radio koerperpflege & trommeln happend on 23.10.2016 in hamburg, on the decks:
istari lasterfahrer & dj i.r. aka flow don

see u on the streets! thanx 2 the cru of the 24h radio broadcast in hamburgs inner city.

some really bad transitions in the mix :) but who cares, tunes are huge!

Planet der Habenichtse

„Ein Pärchen war in einer Ecke in sexuelle Vorspiele vertieft. Shevek wandte sich angeekelt ab. Egoisierten sie hier sogar beim Sex? Vor nicht gepaarten Personen zu streicheln und zu kopulieren war ebenso widerlich , wie vor Augen vor Hungernden zu essen.“

„Sie alle wirkten Besorgt auf ihn. Er hatte diese Besorgniss schon oft in den Gesichtern der Urrasti gesehen und sich darüber gewundert. War das so, weil sie, soviel Geld sie auch schon haben mochten, immer noch mehr verdienen zu müssen glaubten, damit sie nicht arm zu sterben brauchten? War es Schuldbewusstsein, weil es, sowenig Geld sie auch besitzen mochten, immer noch jemand gab, der weniger hatte? Was auch immer der Grund sein mochte, er verlieh allen Gesichtern eine gewisse Ähnlichkeit; und er fühlte sich sehr alleine unter ihnen.“

„Sprechen ist mit anderen teilen – eine kooperative Kunst.“

„Die Vorarbeiterin hatte zwar keine Erfahrung im Umgang mit einem Mob, aber die Leute hatten auch keine Erfahrung darin, sich wie ein Mob zu verhalten. Da sie Mitglieder einer Gemeinschaft waren und nicht Elemente einer Masse, waren sie auch nicht von Kollektivgefühlen beherrscht; es gab so viele verschiedene Gefühle hier wie es Menschen gab. Und da sie nicht auf die Idee kamen, ein Befehl könnte willkürlich sein, hatten sie auch keine Übung darin Widerstand zu leisten.“

Ursula K.LeGuin, Planet der Habenichtse

das problem mit dem minimal oder weil ihr es gerne electro nennt.

und ich skippe. durch den dj mix und es ist 0:15:42 und ich skippe und der beat ist immer noch gleich und es ist 0:32:02 und ich skippe und die geschwindigkeit ist immer noch gleich und es ist 0:57:12 und ich weiss das die menschheit dem untergang geweit ist da sie immer so weiter macht, im selben trott wie sie mal angefangen hat und ich skippe und es ist 1:27:01 und und es ist immer noch das gleiche, zwar nicht das selbe aber das gleiche ist genauso schlimm, die kopie ist immer so schlimm wie das orginal, gerade wo alles digital ist, ist die kopie so hässlich wie das orginal und es hört endlich auf.

Mimose von seinen Pampelmusen entkleidet, sogar.

vö im juli transmitter 2010


ich bewege mich mit genau einer sache auf schleifen in meinem kopf. derweil liege ich in der badewanne, es ist warm und ich habe die augen auf, obwohl ich nichts ansehe, ich starre, das ist gut. früher, wenn jemand das licht ausmachte, habe ich mir oft im plötzlich dunklen raum im wasser vorgestellt, ich wäre auf offener see. in einem ozean, dann habe ich gewartet bis das wasser immer kälter wurde. es war so etwas wie sich im schrank verstecken. aber entschuldige, vielleicht rede ich jetzt wieder zuviel. hier lies das, das hatte ich einst geschrieben, so wie dieses jetzt, auch in einer bahn, damals schmunzelte ein mensch der neben mir saß, mir fremd, ich glaube sie/er hatte mitgelesen:

„Der Schrankaffe führt uns vor die Frage nach dem Schrank. Wie gestaltet er sich? Ersteinmal unterscheidet sich der Schrank, von zum Beispiel einem Regal, dadurch, daß er verschließbar ist. Der Inhalt ist uns nicht ersichtig, die Türen, Sinnbild für das Offene oder das Geschlossene, prägen den Zustand des Schrankes und Unserer Wechselwirkung mit ihm. Ist er Verschlossen, sehen wir nicht was sich in ihm befindet, er ist je nach Beschaffenheit seiner Tür, eben nur eine Fläche mit einem Griff und einem Schloss. Ist der Schrank offen können wir in ihn hinein schauen. Das sagt aber erstmal garnichts aus, denn abgesehen, im übrigen, von seinem Inhalt, kann ein Schrank verschiedenartig aufgebaut sein. Hinter dem Geschlossenen können sich Fächer, Schubladen oder Kleiderstangen verbergen, die wiederum eine Ordnung darstellen. Ein Regal an sich ähnelt dem Schrank darin, daß er eben auch jene Ordnungssysteme besitzen kann, jedoch liegen diese im Gegensatz zum Schrank immer offen vor uns. Daher ist der Zugang ein anderer.
Der Vergleich Tisch, Regal und Schrank zeigt uns, daß auf einem Tisch die Gegenstände auf einer weiten Fläche ausgebreitet stehen. Der Tisch besitzt andere Parameter der Ordnung als der Schrank, er besitzt an und für sich auch nichts Geschlossenes, ist dem Regal im Punkt des Zugangs also ähnlich, nicht jedoch in seiner Ordnung.
Nun müssen wir aber wieder weg vom Tisch, denn dieser führt uns weg vom Eigentlichen des Themas. Der Schrank ist also geschlossen, warum? Das ist eine Frage des Zustandes des Schrankes. Ist er offen ist er eben nicht geschlossen und ist er geschlossen, ist er nicht offen. Diese Feststellung bringt aber nichts, sollange wir nicht wissen, wodurch der Schrank geschlossen ist. Einmal wären das seine Türen, die dem Schrank die Fähigkeit des Öffnens und Schliessens geben, weiterhin die Erkenntniss dass der Schrank nicht offen ist und letztendlich weil ihn jemand geschlossen haben muss oder weil geschlossen der ursprüngliche Zustand des Schrankes ist. Nehmen wir mal an, der ursprüngliche Zustand ist jener des geschlossenen Schrankes, ist der Schrank also offen, hat er sich von einem Zustand in den anderen bewegt. Der neue Zustand bringt neue Erkenntnisse, nun können wir die Ordnung im Schrank ergründen, aus ihm etwas herausnehmen oder etwas hinein legen. Schliessen wir den Schrank jetzt wieder, ist der ursprüngliche Zustand des Schrankes wieder hergestellt, auch wenn sich in ihm etwas verändert hat, zu dem wir aber von Aussen, dem Geschlossenen, keinen Zugang haben. Wir können zwar behaupten, das etwas geschehen ist, daß wir etwas entwendet oder hinzugefügt haben, aber es ist nicht ersichtlich in diesem Zustand.“

die gedanken in der badewanne sind, meistens, oft so schnell „dahin“ und ich habe keinen zettel, um „augenblicklich“ etwas aufzuschreiben, warum auch? vielleicht ist es doch besser, wenn ich wieder rede, wenn mir die worte fehlen oder ich nicht weiss was ich sagen soll. dabei ist es doch eher eine frage des wollens, aber gedanken sind wie wolken an einem stürmischen tag, manchmal. was denkst du jetzt?

ich denke nur zu denken dass ich denke.
na, zumindestens könntest du jetzt auch; ist schon gut.

nur im zufall kann ein tieferer „sinn“ seine wirkung entfalten. damit meine ich, das was ihr zufällt, also so, wie es ihm in den schoß fällt. jetzt frag nicht, woher es kommt, es war einfach da. an dem morgen bin ich auf den balkon gegangen und da saß es auf meiner liege oder wie das heisst und ich dachte zuerst nur: hey, das ist doch mein platz. erst später, als wir uns schon länger, eigentlich ganz anregend, wie ich jetzt finde, unterhalten haben, kam mir das ganze komisch vor. ich hatte doch gar keinen kuchen gemacht, wurde mir gerade klar! also daraus schliessend habe ich auch keinen besuch zu erwarten gehabt! das war mir jetzt aber egal, später musste ich dann aber echt mal schnell los.

rahme mich ein, im englischen „get framed“ heisst einbuchten, in den knast kommen. ich hänge dich in einem rahmen an die wand oder du stehst auf dem schreibtisch. ein gefängnis, welches aber eines für mich ist, der ich es betrachte. das eingerahmte bild wird zum zeitgefängnis, ein moment ist eingefangen und was sonst so dran hängt. gleichzeitig ist der rahmen etwas das „das innere“ von dem „äusseren“ trennt. mein zimmer ist ein rahmen, der die welt draussen zu dem privaten raum abtrennt. der tisch im raum ist ein weiterer rahmen, so wie das bild darauf mit seinem rahmen sich von dem rest des inhaltes auf dem tisch absetzt. das „gefangensein“ und das „aussenabhalten“ geht somit zusammen auf einen punkt zurück. der punkt „an sich“ ist eigentlich eine fäche, auch ein rahmen, da stimme ich dir zu.
vieles, einiges vielleicht eher, was ich sagte, ist mir zugefallen, so in den schoß. bei tom sawyer, also das hörspiel, das ich einst mal gehört habe, wurde er erkannt, dadurch wie etwas in seinen schoß fällt. angeblich würden „frauen“, wenn ihnen was zugeworfen wird, die beine spreizen, dadurch, weil sie angeblich mit dem rock den zufall auffangen, die „männer“ hingegen fangen den zufall damit auf, dass sie ihre beine zusammenklemmen. warum erwähne ich das jetzt? sag mal, hast du noch was von dem kuchen, den du mitgebracht hast?

und dass ihr glaubt ihr würdet, zeitweise – manchmal, unbewusst handeln, da macht ihr euch dann etwas vor. genau das „sich vor machen“ ist der punkt, eventuell eine lüge. eine entschuldigung vor anderen, mit welcher ihr aber nur euch selbst entschuldigen wollt. schuld ist ein katholischer moment. ich muss jetzt los, die anderen warten schon, haben nach mir gefragt und es ist spät.

„Wie sie da steht, sich nicht aufdrängt, sich nicht ausdrücklich entzieht. Dame. Mädchen. Weib. Frau. Alle Benennungen gleiten von ihr ab. Jungfau: lächerlich, beleidigend sogar; später will ich darüber nachdenken, wieso. Jüngling. Kurioser Einfall, weg damit. Kleist unterdrückt das Wort, das ihm zu passen scheint. Dem Widerwillen gegen Zwitterhaftes geht er nicht auf den Grund.“

folgerichtig kann ich nicht sagen „ich bin“ dies oder jenes. kann ich nur sagen ich möchte, unter umständen, dieses oder jenes sein. aber was ist das jenes oder dieses. ein bild auf das ich mich anpassen will oder male ich das bild selber. stricke ich den pulli den ich vielleicht anziehen werde selber oder ist das gewebe schon in gewisser weise vorgegeben. antworten und fragen füren einen hübschen ringeltanz auf. jede bewegung auf etwas, mit welcher hoffnung auch immer, lässt die diamentralen linien, die sich gegenläufig sind, stärker hervortreten, als einem lieb ist, jenes zu vergessen, bringt zweisam auch nicht weiter, zumindest rückt der fixpunkt immer weiter in die ferne und die perspektive wird dadurch tiefe.

die schaumblasen in der badewanne werden jetzt beunruhigend viele. ich tauche in sie ein. ich kann deren vergehen jetzt hören, sie knispern leise im chor im moment ihrer auflösung.

„Wenn wir einander unsere Vorlieben und Abneigungen , unsere Sentiments und Ressentiments mitteilen, müssen wir die Ausdrücke unserer Reklamesprüche, Kinos, Politiker und Bestseller benutzen… Anders gesagt, was sie meinen, kann nicht für bare Münze genommen werden – nicht weil sie lügen, sondern weil das Universum des Denkens und der Praxis, in dem sie leben ein Universum manipulierter Widersprüche ist.“

Die Menschen imitieren die
Werbung, die Werbung imitiert die Kunst, die Kunst imitiert die Natur.

Ja:
Als Grenzfläche oder Phasengrenze bezeichnet man die Fläche zwischen zwei Phasen.

und:
Der Begriff stammt ursprünglich aus der Naturwissenschaft und bezeichnet die physikalische Phasengrenze zweier Zustände eines Mediums. Er beschreibt bildhaft die Eigenschaft eines Systems als Black Box, von der nur die „Oberfläche“ sichtbar ist, und daher auch nur darüber eine Kommunikation möglich ist. Zwei benachbarte Black Boxes können nur miteinander kommunizieren, wenn ihre Oberflächen „zusammenpassen“.

weil:
Ein Beispiel für Grenzen von eindimensionalen Räumen ist die obere und untere Grenze in der Mathematik (siehe Supremum). Umgangssprachlich wird dafür auch Grenzwert, Schwellwert oder Schranke gebraucht. Beispiele für nichtgeometrischen Räume sind die übliche Verhaltensweise oder die Intimsphäre.

wodurch:
Der Schrankenarm kann entweder als massive Stange oder als Knickarm (beengte Verhältnisse) ausgeführt sein. Zur besseren Kennzeichnung erhält der Schrankenarm heute ein Rot-Weißes Warnmuster.
Zweck einer Schranke ist zumeist, das Passieren zu verhindern oder zu kontrollieren.

was bleibt:
die Suche nach dem qualitativ Anderen.

oder:
Pommes mit Mayo oder
Ketchup oder Schranke?

und als nachtisch einen eindimensionalen raum zum runterspülen! und dann bin ich gegangen ohne tschüss zu sagen. aber ich musste nicht wegen euch kotzen sondern von dem vielen eindimensionalen räumen die ich geschluckt habe, schlucken musste. warum.

wir reden! wir reden um den heissen brei herum. es ist fast wie didi sagte: „wir sind die fragezeichen in der kalt werdenden buchstabensuppe unseres lebens.“ aber anders. wir reden mit den schokoladen und zuckerbuchstaben, welche wir herabgesetzt, für die nächsten 10 jahre, in grossen mengen in dem real markt gekauft haben, der morgen schliesst. der heisse brei ist das medium der kommunikation. die schokoladenbuchstaben sind gross und dunkel, die zuckerbuchstaben bunt, klein und zum teil deformiert. die gelegten worte zerschmelzen auf dem heissen brei und wir benutzen keine fragezeichen, nur ausrufezeichen. irgendwann lässt sich schwer ausmachen, welche worte von wem hingelegt worden sind. das ist aber auch in sofern nicht schlimm, da sie jetzt als abstraktes expressionistisches bild nicht mehr lesbar sind. die farben vermischen sich immer mehr, weil wir immer mehr buchstaben drauflegen, irgendwann später wurden die farben dann zu grau, die schicht kühlt ab und wird zu beton, nun brausen wir mit polizeispielzeugautos im kreis drauf rum und singen im chor „lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü lala lalü “
usw.

fkr, ernie, elizabeth, christa, herbert, phillip, wp, fil

itty ist nicht einverstanden

schwupp di wupp

melodie im kopf die sang interface, interface.
wobei:

Übersetzung von Englisch in Deutsch
Schnittstelle
Wörterbuch – Detailliertes Wörterbuch anzeigen

Nomen
Grenzfläche
Grenzschicht
Verbindungsfläche
Schnittstelle
Interface

ja:


Als Grenzfläche oder Phasengrenze bezeichnet man die Fläche zwischen zwei Phasen

und:


Der Begriff stammt ursprünglich aus der Naturwissenschaft und bezeichnet die physikalische Phasengrenze zweier Zustände eines Mediums[1]. Er beschreibt bildhaft die Eigenschaft eines Systems als Black Box, von der nur die „Oberfläche“ sichtbar ist, und daher auch nur darüber eine Kommunikation möglich ist. Zwei benachbarte Black Boxes können nur miteinander kommunizieren, wenn ihre Oberflächen „zusammenpassen“.

weil:


Ein Beispiel für Grenzen von eindimensionalen Räumen ist die obere und untere Grenze in der Mathematik (siehe Supremum). Umgangssprachlich wird dafür auch Grenzwert, Schwellwert oder Schranke gebraucht. Beispiele für nichtgeometrischen Räume sind die übliche Verhaltensweise oder die Intimsphäre.

wodurch:


Der Schrankenarm kann entweder als massive Stange oder als Knickarm (beengte Verhältnisse) ausgeführt sein. Zur besseren Kennzeichnung erhält der Schrankenarm heute ein Rot-Weißes Warnmuster.
Zweck einer Schranke ist zumeist, das Passieren zu verhindern oder zu kontrollieren.

was bleibt;


die Suche nach dem qualitativ Anderen.

oder


Pommes mit Mayo, Ketchup oder Schranke?

TOP 3 der falsch mitgesungenen lieder

1. BOSKOPS : Bulle Hals Maul : „Bulle halds maul sonst gibts Banane“
2. MADONNA : Like A Praver : „in the midnight hour i can feel your shower“
3. RAGE AGAINST THE MACHINE : Killing In The Name Of : „coming with the time bomb“

Classless Kulla & istari lasterfahrer Cutup

Bei dem letzten besuch von kulla für die aufnahmen für die kommende cd sammt konzerten kam es noch spontan zu einer zusammenarbeit für eine live sendung bei fsk im ramen der sound get mashup sendung. der mitschnitt findet sich als mp3 datei von ca. 1 stunde länge.

tracklisting der musik:

2) Janko Krul`Albanskaj: acid induced abdunction
3) Tzii : Electric Sue
4) Niko Skorpio: Nihilimunati
5) Mik At Home: Sendetechnik 04
6) avrocar: illustrate a way to survive
7) Acidboychair: Come Together
8) No: Darkness Production lp
9) Kulla & Lasterfahrer: Was wird was wird
10) No Xivic: Sieni
11) Bugbomberboy: My First Album
12) Mincemat or tenspeed: all criters lp
13) Institut für Feinmetorik: „wenig information: kein titel“ lp
14) blätter: auf lux nigra
15) Lasse Marhaug: b2
16) blätter: auf lux nigra