Archiv der Kategorie 'lastafahrianismus'

the lasterfahrian october revolution

ergebniss des studiums über sowjetische bildmanipulationen in der aera stalin etc.

all of the youth

fattest jungle bass ever:

Die erste Schuld

»und eris wusste zu berichten: es war einer von jenen nachmittagen im spätsommer, welcher den müssiggang einforderte, wie es zum beispiel frühligsmorgende nicht tun, aber eine andere art von müssigkeit wie es zum beispiel winterabende nicht erlauben. jedenfalls war GOTT gut gelaunt und hatte schon seinen grill am mittag angeheitzt und fechelte nun ordentlich die glut an… so der rauch verzog sich und die glut strahlte weiss im sonnenlicht, würstchen drauf und mit konzentrierten blick auf das geschehen auf dem rost wurden eifrig die fleischgefülten därme gedreht. doch da viel ein schatten auf das geschehen. GOTT blickte auf und vor ihm stand eine kreatur. „wer bist den du?“ rief er aus. die unbekannte person antwortete „ich bins, der mensch, erkennst du mich nicht, du hast mich nach deinem ebenbild erschaffen“. erschrocken lies GOTT sein grill-wende-werkzeug fallen, welches auch gleich im fallen und treffen den ganzen, man sollte zugeben, recht klapprigen grill umwarf. das war die erste schuld des menschen.«
book of lol, 1-3

holy scrolls of lastafahrismus

»zwischennutzungs verträge sind das opium des freiraum prekariats«
book of smack 1-13

lasterfahrianismus

Ouroboros: Eingerahmt ist das Lastafahrer-Symbol von der Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt, eigentlich das Symbol für Anfang und Ende, im Lastafahrianismus steht es für Rückkopplungs-Kreisläufe. Positive und negative Rückkopplungen sind wichtige Bestandteile des Weltverständnisses aller Lastafahris. Die analytische Psychologie verwendet die Schlange als Metapher für die frühkindliche Entwicklungsphase, in der noch keine bewusste Differenzierung von Innen- und Außenwelt stattfindet und auch noch keine Geschlechtsidentität angenommen wird. Erst das entstehende Ich-Bewusstsein durchbricht die ouroborische Phase und differenziert die Welt in matriarchal und patriarchal.

Sechszackiger Stern: Das als Stern von David bzw. Zion bekannte Symbol soll „das Volk, das sich aus der Sklaverei befreit“ repräsentieren. Allerdings wird im Lastafahrianismus der Terminus „Volk“ nicht gern benutzt – es heißt also offiziell „Die Menschen, die sich aus der Sklaverei befreien“, Lastafahris vom Planeten Vega benutzen „Alle Lebewesen…“

Grinsekatze: Die sich auflösende Grinsekatze, von der nur ein Lächeln übrigbleibt, übt auf Lasterfahrianer eine starke Faszination aus. Sie erinnert an die Katze von Herrn Schrödinger und symbolisiert das Bewusstsein für quantenphysikalische Phänomene (insoweit es sowas wie ein Bewustsein gibt) als auch die Möglichkeit multipler Möglichkeiten. Das Lächeln einer Person ist das Wichtigste, was ein Lasterfahri nach einer Begegnung mit anderen in Erinnerung halten soll.

»Jedenfalls wird nichts schlicht und einfach getilgt, und von allem was verschwindet, bleiben spuren. das problem ist das, was übrigbleibt, wenn alles verschwunden ist. Es ist ein wenig wie im Falle der Cheshire-Katze bei Lewiss Carroll, deren Lächeln immer noch im Raum schwebt, nachdem ihre Gestalt entschwunden ist. Oder wie beim Gottesgericht: Gott verschwindet, aber er hinterlässt sein Gericht. Nun ist aber ein Katzenlächeln an sich furchsteinflössend, doch ein Lächeln ohne die Katze wäre es noch viel mehr …Und auch das Gottesgericht ist an sich bereits furchteinflössend, doch das Gottesgericht ohne Gott …«
   jean baudrillard: „warum ist nicht alles verschwunden“ – matthes & seitz berlin, p.16

Der Apfel: Der Apfel der Zwietracht ist entscheidend für jegliche Art von qualitativem Sprung nach vorne. Der Apfel kennzeichnet den Lastafahrismus als Abspaltung der diskordischen Gesellschaft und als eigene Legion des dynamischen Diskord.

Das Dreieck: Stellt die Grundform komplizierter Kommunikationsformen zwischen drei und mehr Personen dar, naja, eigentlich eher komplizierte Beziehungen zwischen drei und mehr menschen, da Kommunikation zwischen zwei Personen bzw. innerhalb einer Person auch schon kompliziert ist.

Der Fisch: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom bzw. oben. Am Grund, quer gegen den Strom zu schwimmen, ist der Lieblingssport der Lastafahrianer

Der Blitz: Der Blitz des Einfalls. Oder auch der Erkenntnismoment des „Aha“. Hierbei sind Schnapsideen gleichberechtigt mit hart erarbeiteten Erkentnissen.

Die Hand: Die Hand („mano cornuto“) mit dieser Fingerposition bedeutet im Italienischen „jemandem Hörner aufsetzen“ oder in amerikanischer Gebärdensprache „i love u“. Sie wird auch gern als Symbol des Triumphes gelesen („Hook ‚em Horns“), als abwehrzeichen gegen den bösen Blick oder böse Kräfte und bei Heavy-Metal-Fans heißt sie „Satan“ oder sowas. Im Lastafahrianismus bedeutet sie, daß man Dinge so sagen soll, wie man sie meint, und nicht so sagen, wie man meint, daß man sie sagt, ähm ja; und daß Symbole allgemein mehrere Bedeutungen haben können. Es wurde berichtet das die Hand auch bei den Beatles auf dem yellow submarine Cover vorkommt. Sieht man genauer hin ist das Zeichen das dort zu sehen ist ein anderes ist, welches laut einer information einer Person in gebärde »Mund halten und Ohren auf« bedeuten soll.

Der Hammer: Wissen, wo der Hammer hängt bzw. auch das Problem, einen Nagel in die Wand zu hauen.

Die Möhre oder Karotte: Das Symbol für Wurzel. Root ist das, was in Computern erlangt werden muss. Außerdem: „Das Übel an der Wurzel packen“ – Symptome nicht mit der Ursache verwechseln. Der Störischen Esel der vor den Karren gespannt wird, kann man mit hilfe einer Möhre an einer Angel dazu bewegen losszulaufen! Dies ist eine weitere Wahrnung für alle Lasterfahris!