Archiv der Kategorie 'kunst'

Egotronic: Geil ist Punk

torsun hat aufgerufen. mein grafik büro hat sich heute, nach dem frühstücks meeting, gleich an die arbeit gemacht. vorgabe „möglichst punkig und gern auch schmutzig“ machte den meisten meiner prekären intership jobbern zu schaffen. so musste ich dann am nachmittag alle entwürfe die in meinem cd-office vorbeigebracht wurden in die tonne kloppen. schade für die jung art direktoren, da sie einen ganzen tag umsonst gearbeitet haben, blöd aber auch für mich da ich nun nach 15 uhr noch überstunden machen musste. glücklicherweise konnte ich aber nach 6 1/2 minuten mit einem zufriedenstellenden ergebniss aufwarten. der claim der platte ist jetzt „GEIL IST PUNK!“ und zu sehen ist einiges. grabstein des punk mit punk davor dem es scheissegal ist und dem punkgrabstein den finger zeigt. dem hund ist es egal. es ist auch etwas knickerig geworden, da ich es, wegen schon in die after-work-bar verschwundenen scann-grafiker, mal eben mit dem mobile abphotografieren musste. ab damit an das egotronic büro und schonmal eine rechnung aufsetzen. ich bin gespannt ob ich den pitsch gewinne!

»theorie & praktisch« fundstücke #1 – #4

postkarten edition »theorie & praktisch« sind jetzt da. kann mensch sich beim sozialistischern-plattenbau.org bestellen. kosten auch nur 2.50 euro pro vier-motive-paket. die nächsten wochen kriegen aber auch leute die irgendwas bestellen zumindestens eine zufällig mitgeschickt.

Symphonie einer Scheissstadt

digitales rauschen

interresantes video projekt. im video room 1000 wurde ein video zu youtube hochgeladen wurde, wieder runtergerippt, und dann wieder hochgeladen wurde. das ganze dann 1000 mal. ob er eine automation gescripted hat oder es per hand gemacht hat kann ich hier nicht sagen. zeigt es doch den verlusst bei digitalen kopien wenn es dabei zu formatänderungen kommt, oder kann hier garnicht von einer kopie an sich gesprochen werden? in der analogen welt war das überspielen von einer schallplatte auf eine kassette und dann das übertragen auf eine weitere kassette jedenfalls kopie genannt. dabei wurde ja angemerkt das es immer zu einem verlusst durch verstärken des rauschens führt. für die digitale kopie wurde dann behauptet das es keinen verlusst gibt, das es also immer eine 1:1 kopie ist.


aus dem manifest der poikor.

»[…] konkret heisst das aber auch, das sie das aufgeben des warten auf die revolution, eingetauscht haben gegen das hoffen auf das unmögliche. die rückzugsräume sind theoretische rosa sofas von denen jedwegige praxis wie muppetzuschauer zu begaffen ist. da die theorie und deren machbarkeit nicht von einer praxis verschmutzt werden darf, wird sich besserwisserisch dem gegenteil hingegeben. da wir aber meinen, das sich nur was bewegt wen sich was bewegt und das es schönere dinge gibt, über die es sich zu streiten gibt, haben wir beschlossen uns unvermittelbar unterzutauchen. […] bettelt nicht auf aufnahme in unserer gruppe, nach den ersten ergebnissen unserer kommenden praxis, wenn ihr sie überhaupt wahrnehmen werdet. […]«
aus dem communique #1 der post-intellektuellen konstruktivistischen Relativisten, 2010