Archiv der Kategorie 'kritik & theorie'

Dicke Sprüche klopfen

Wo wir mal bei der sachen sind die getan werden müssen.

»Unsere Aufgabe besteht nicht im Streben nach Gerechtigkeit in der geschlechtlichen Arbeitsteilung. Unsere Aufgabe ist, Männer wie Frauen von der Arbeit im Kleinfamilienhaushalt zu befreien.«

und

»kleinliche, eintönige, kraft- und zeitzersplitternde und verzehrende Arbeit im Einzelhaushalt […] dass ihr Geist dabei eng und matt, ihr Herzschlag träge, ihr Wille schwach wird«

Geschlechtliche Emanzipation und Russische Revolution. VON BINI ADAMCZAK

Aber der Kampf gegen Versiffung und Flussen bleibt International.

»theorie & praktisch« fundstücke #1 – #4

postkarten edition »theorie & praktisch« sind jetzt da. kann mensch sich beim sozialistischern-plattenbau.org bestellen. kosten auch nur 2.50 euro pro vier-motive-paket. die nächsten wochen kriegen aber auch leute die irgendwas bestellen zumindestens eine zufällig mitgeschickt.

aus dem manifest der poikor.

»[…] konkret heisst das aber auch, das sie das aufgeben des warten auf die revolution, eingetauscht haben gegen das hoffen auf das unmögliche. die rückzugsräume sind theoretische rosa sofas von denen jedwegige praxis wie muppetzuschauer zu begaffen ist. da die theorie und deren machbarkeit nicht von einer praxis verschmutzt werden darf, wird sich besserwisserisch dem gegenteil hingegeben. da wir aber meinen, das sich nur was bewegt wen sich was bewegt und das es schönere dinge gibt, über die es sich zu streiten gibt, haben wir beschlossen uns unvermittelbar unterzutauchen. […] bettelt nicht auf aufnahme in unserer gruppe, nach den ersten ergebnissen unserer kommenden praxis, wenn ihr sie überhaupt wahrnehmen werdet. […]«
aus dem communique #1 der post-intellektuellen konstruktivistischen Relativisten, 2010

bis einer heult

der herr ackermann auf der schablone mag sich ja eventuell selber als player bezeichnen, aber »don`t fight the player, fight the game«? kapitalismus ist doch kein spielchen sondern eher dochzumal tödlicher ernst. dagegen fand ich die idee bei der wm, wo alle sich über die, vorallem deutschen fans, aufgeregt haben besser: »don`t fight the fans, fight the game«, das wiederum liesse sich auch wiederum auf die kapitalismuskritische parole abgleichen, wenn mensch es als spiel ansieht.