Archiv der Kategorie 'internet'

Der zusätzliche Aufwand

so heute ist es soweit. das sogennante gesetz gegen internet sperren soll beschlossen werden, oder verabschiedet. das ding soll aber jetzt »Zugangserschwerungsgesetz« heissen. da diese „erschwerung“ über einen DNS geregelt werden soll, ist es auch so profan die erschwerung zu umgehen. hier zum beispiel die einstellung die an einem macosx vorgenommen werden muss:

in das DNS-Server feld muss natürlich ein offener DNS server eingetragen werden. für ne Windows maschine gibts hier das überall erwähnte video.

ich frag mich jetzt gerade ob ich mit diesen informationen hier nun eine anleitung zum sogennanten „computerbetrug“ (also das betrügen von rechenmaschinen) oder anleitung zur benutzung von sogenannten „hackertools“ (ja auch die nezwerkeinstellungen deines rechners könnten als hackertool angesehen werden) gebe. oder ist das jetzt eine anleitung zu „zugangserleichterung“.

p.s. bei fefe gibt es einen beitrag über den ablaufplan des parlaments, das sieht aus wie ein 24 rave, keine ahnung wie die das durchhalten bis 7.55 morgens die ganze nacht durch ihre TOPs durchzusprechen durchzuwinken. aber schon klar, der hochsommer kommt und der urlaub winkt!

Anonymität und Waffengleichheit

Jessen (Zeit) meint Anonymität fördere Verbrechen

Debatte Internetsperren

Debatte zum Thema „Bekämpfung von Kinderpornographie“ im Bundestag 06.05.2009. gegenargumente mit juristischen und technischen bedenken, die proargumente emotionalisiert und kopfloss anktionistisch. aber was hätte ich sonst erwartet.

LOL

Atmosphäre der Angst

eine satirische webseite gegen die internetzensur wurde eben einfach mal so gesperrt. früher bekamm man wegen sowas noch post vom provider, inzwischen wird auf anweisung des BMI einfach mal hintenrum über nacht deine miete gekündigt und die wohnung leergeräumt.
»es Sperrlisten und neue Gesetze braucht, um unbestreitbar schwerstkriminelle Inhalte unzugänglich zu machen, wenn es ein paar Minuten dauert, harmlose Satireseiten mit wenigen Klicks am Tag vom Netz zu nehmen«

Direktion Industrie

»Auslieferungsgenehmigung« das klingt doch toll. Hochamtlich! Ich frage mich nur warum die GEMA für hochladen von mp3s ins internet noch nicht solch knackige Schreiben herausgibt, schliesslich wird da laut Abrechnung auch Mechanisch vervielfälltigt! Warum dann aber für beschissene 250 vinyl Schallplatten aber für unendlich Kopierbare Virtuelle Tonträger nicht? Da ist was Faul im Staate Bayern.

internet II

»hier das internet« meinte der alte und zeigte auf sein powerbook 170 mit seinem schwarz weiss monitor. das war, war es 1993, ich denke ja. jedenfalls baute sich da in dem programm netscape navigator langsam ein pixeliges bild auf. das war das logo des regionalen rechenzentrums in hamburg. und dazu gabs sowas das sich links nannte, klickte man drauf kam man zu weiteren sich langsam aufbauenden seiten. interresant!
wirklich interresanter waren damals sogennante mailboxen – oder BBS systeme. obskure komputer die an irgenwelchen telefonanschlüssen von leuten hingen und dort warteten das jemand mit seinem komputer über ein modem sich dort meldete, um zum beispiel files zu uppen um dann genug ratios zu sammeln um begehrte files wieder runterzuladen zu können. dort konnte auch feste user plätze ergattert werden mit dennen dann über sub-sub-sub domains per email mit anderen BBS kommuniziert werden konnte. das ging alles um einiges schneller als mit diesem netscape navigator, und vorallem gabs dort gut aussehende ascii grafiken und in farbe!