vorbemerkung: in wie weit kann das sich auf den kopf stellen sich auf geschmack stützen?
a) musik nicht commodifizieren.
b) zu a) sich fördern lassen, von unabhängigen institutionen oder wie
im falle der akademischen hochkultur durch den Staat
c) musik produzieren die nur eine musik sein will, deren inhalt nirgendwohin
deutet als eben rein formell zu sein.
d) musik produzieren die nicht schnulzenhaft ( was immer das auch geschmäklerisch
bezeichnen mag )
e) beim produzieren von musik die sich gegen den populären geschmack richtet muss
penibel darauf geachtet werden das jene nicht zuviel liebhaber gewinnt. ideallerweise
darf die hörerschaft nicht über eine kleine gruppe, welche die musik kritisch mit einem bewussten
abstand rezipiert, hinausgehen.
f) zu d) und e) musik muss dementsprechend in einem fluss bleiben. genre bildungen sind
strikt abzulehnen. das eine werk muss sich stark von nächsten unterscheiden.
g) wenn konsum dann muss er direkt angeschaut werden, nicht angeschielt werden.
h) ist eine musik möglich die nicht konsumiert werden kann. wie wird musik konsumiert überhaupt?
musik über die nur nachgedacht wird, stellt das konsum dar. ist musik die gefühle auslöst, konsumierbar,
weil wir meinen das gefühle in den bauch gehen und nicht in den kopf? ist das sich bewegen zu musik
konsum oder rezipieren?
i) was ist überhaupt generell konsumierbarmachen? und für wenn ist was dann konsumierbar?
mir wurde gesagt ich soll die dvd halt dann vorspulen, dabei ist eine dvd doch kein band und wo kein band auch keine spule zum draufwickeln und wie soll ich sowas das vorspulen?
genauso wurde mir gesagt leg doch mit laptop mp3 auf. wo drauf soll ich den den laptop drauflegen? oder soll ich diese mp3 auf das laptop drauflegen? wie soll ich die überhaupt wo auflegen oder drauflegen wenn ich die nicht mal zu fassen kriege. in die hand nehmen kann ich nur den laptop aber nicht die mp3 und was hab ich wenn ich den laptop irgendwo drauflege, der liegt doch ständig irgendwo drauf.
The cybercultural narratives of the mid-90s provided a social, artistic, and philosophical framework to understand and challenge the rapid advances in the development of information communication technologies. Driven by a need to critique the framework underlying society’s newfound anticipation for the future, the Virtual Futures Conference held at the University of Warwick 1994–1996 brought together groups of renegade philosophers to lock horns with the future based on the provocations of evidence provided by the emergence of the Internet. At the time, the conference was affected by a turbulent dynamic between technological acceptance versus a largely paranoid technophobia. Fast-forward to 2013, and this has flat-lined to find the 21st century human docile to the widespread ubiquity of information processing technologies.
Meanwhile, human agency has been subsumed by an increasing automation by non-human agents, as control over identity, society, and economics is relinquished to biases of robotic processes. Techno-evangelism attempts to brand, market, and, most importantly, sell the wonderment afforded by a wilful obedience to the future. They resound with the same transcendentalist fantasies of cyberpunk fiction – indeed speculation and futuristic thinking has become an art, and like any popularist art form, it has become an industry.
Revisiting 1995’s Future Music panel, Virtual Futures will explore the implications of a new ecology – where music is no longer made but grown, thus demonstrating a quality of artificial life. In 2013 music doesn’t go viral, it is viral. And all the while we are left to question who, or what, is listening?
songstrukturen sind falsch und unkonkret, wir suchen die unendlichkeit die auf den höhepunkt zusteuert und ihn doch nie erreicht.
nicht die auflösung, irgendwelcher vorgetäuschter spannung, ist welches wir suchen sonder die spannung vor dem auseinanderbrechen, ist das was reine energie ist.
ich sitze in einem kasten. ich sitze ( oder liege, stehe vielleicht auch bewege mich ) in meinem zimmer. das heisst das ich jetzt hier sitze, doch meistens bin ich nicht hier in diesen, von rechten winkeln vorgegebenen, territorium. ich sitze in meinem raum, die wand ist der gartenzaun, von meinem freiraum. meinem, selbst erdachten oder zugeschriebenen, gefängniss. das heisst, meisstens halte ich mich hier ja eigentlich nicht auf. ich werde meistens zum marktplatz getragen, das heisst, getragen ist gut. ich werde gezogen, auf einem karren, man hat mir die beine abgeschnitten und zieht mich auf den marktplatz. obwohl, ich ziehe mich selber auf den marktplatz, so wie ich mir morgens, noch in duft der nacht, meiner warmen decke, die schuhe anziehe. ich ziehe auf den marktplatz um mich abends wieder zurückziehen zu können, in den eigenen raum. zwei drittel meiner! zeit kostet mich der raum in dem ich wohne, das letzte drittel brauche ich um mich auszuruhen, um am nächsten morgen, wieder! mich selbst auf den marktplatz zu ziehen. ich ziehe mich gern hin, manschmal auch weniger + es ist dort nicht so einsam.
um mich herum wohnen andere, so wie ich, in zuwenig platz und zu nah beieinander, oder manchmal glaube ich zu denken das wir nicht eng genug beieinander wohnen – (eckel). die grösse ist oft in einem grösseren abstand wirklich gross, oder erscheint mir so. was ist grösse? die richtige grösse ist die, welche die nötige masse in sich aufnehmen kann. heute fühle ich mich sehr schwer, daher erscheint mir die grösse nicht die richtige, aber vor müdichkeit ist mir das auch einerlei. vor unmündigkeit vielleicht aber auch, und davon müde. müde vom schweigen und vom nicht zuhören dessen was ich nicht sage, aus dem grund da mir keiner zuhört. wobei mir das zuhören selber, wo ich es selber eventuell nicht immer kann, doch hoffe, schwerfällt. scheiss hippies, scheiss essentialisten, scheiss expressionisten.
»[…] konkret heisst das aber auch, das sie das aufgeben des warten auf die revolution, eingetauscht haben gegen das hoffen auf das unmögliche. die rückzugsräume sind theoretische rosa sofas von denen jedwegige praxis wie muppetzuschauer zu begaffen ist. da die theorie und deren machbarkeit nicht von einer praxis verschmutzt werden darf, wird sich besserwisserisch dem gegenteil hingegeben. da wir aber meinen, das sich nur was bewegt wen sich was bewegt und das es schönere dinge gibt, über die es sich zu streiten gibt, haben wir beschlossen uns unvermittelbar unterzutauchen. […] bettelt nicht auf aufnahme in unserer gruppe, nach den ersten ergebnissen unserer kommenden praxis, wenn ihr sie überhaupt wahrnehmen werdet. […]« aus dem communique #1 der post-intellektuellen konstruktivistischen Relativisten, 2010
Suche
Meta
Du browst gerade in den reckless participation Weblog-Archiven nach der Kategorie 'gehünere'.