Archiv der Kategorie 'gehünere'

The Map and The Territory

„any grid we use to organize our experience of the world is a model of the world and should not be confused with the world itself.“
- robert anton wilson

http://www.generalsemantics.org/wp-content/uploads/2011/04/gsb-65-wilson.pdf

Notiz: Jazz und Adorno

mir gehts eventuell darum das adornos abarbeiten über zb. jazz sich einerseits auf das wiederholen von ihm sogenannten standarts geht, die eben eine mehr oder weniger grosse interpretation von eben dem gegebenen darstellen. auf der anderen seite wird das ausgeklammert was sozusagen als das forschen des klangkörpers beschrieben werden kann. durch die festschreibung von musik als konkrete musik gab es eine änderung in dem was sich vermittelt, eben über ein reines formelles kompositorisches abstraktes, welches über die kompositorische, als noten festgeschriebenes hinaus zeigt. das zwischen diesen polen liegt scheint mir interresant zusein und aber noch viel wichtiger, was sich über kulturtechniken eben daraus entwickelt. auch gerade in einem kritischen, reflektiven umgang mit werkzeug und eben material.

auswege und fragen:

auswege und fragen:

vorbemerkung: in wie weit kann das sich auf den kopf stellen sich auf geschmack stützen?

a) musik nicht commodifizieren.
b) zu a) sich fördern lassen, von unabhängigen institutionen oder wie
im falle der akademischen hochkultur durch den Staat
c) musik produzieren die nur eine musik sein will, deren inhalt nirgendwohin
deutet als eben rein formell zu sein.
d) musik produzieren die nicht schnulzenhaft ( was immer das auch geschmäklerisch
bezeichnen mag )
e) beim produzieren von musik die sich gegen den populären geschmack richtet muss
penibel darauf geachtet werden das jene nicht zuviel liebhaber gewinnt. ideallerweise
darf die hörerschaft nicht über eine kleine gruppe, welche die musik kritisch mit einem bewussten
abstand rezipiert, hinausgehen.
f) zu d) und e) musik muss dementsprechend in einem fluss bleiben. genre bildungen sind
strikt abzulehnen. das eine werk muss sich stark von nächsten unterscheiden.
g) wenn konsum dann muss er direkt angeschaut werden, nicht angeschielt werden.
h) ist eine musik möglich die nicht konsumiert werden kann. wie wird musik konsumiert überhaupt?
musik über die nur nachgedacht wird, stellt das konsum dar. ist musik die gefühle auslöst, konsumierbar,
weil wir meinen das gefühle in den bauch gehen und nicht in den kopf? ist das sich bewegen zu musik
konsum oder rezipieren?
i) was ist überhaupt generell konsumierbarmachen? und für wenn ist was dann konsumierbar?

ich verstehe die leute nicht mehr.

mir wurde gesagt ich soll die dvd halt dann vorspulen, dabei ist eine dvd doch kein band und wo kein band auch keine spule zum draufwickeln und wie soll ich sowas das vorspulen?

genauso wurde mir gesagt leg doch mit laptop mp3 auf. wo drauf soll ich den den laptop drauflegen? oder soll ich diese mp3 auf das laptop drauflegen? wie soll ich die überhaupt wo auflegen oder drauflegen wenn ich die nicht mal zu fassen kriege. in die hand nehmen kann ich nur den laptop aber nicht die mp3 und was hab ich wenn ich den laptop irgendwo drauflege, der liegt doch ständig irgendwo drauf.

ich versteh die leute einfach nicht.

Virtual Futures: The Future of Music

Christoph Fringeli, Tony Marcus, Luke Robert Mason, Dan O‘Hara from http://www.ctm-festival.de

CTM.13 – Virtual Futures: The Future of Music by Virtual Futures

The cybercultural narratives of the mid-90s provided a social, artistic, and philosophical framework to understand and challenge the rapid advances in the development of information communication technologies. Driven by a need to critique the framework underlying society’s newfound anticipation for the future, the Virtual Futures Conference held at the University of Warwick 1994–1996 brought together groups of renegade philosophers to lock horns with the future based on the provocations of evidence provided by the emergence of the Internet. At the time, the conference was affected by a turbulent dynamic between technological acceptance versus a largely paranoid technophobia. Fast-forward to 2013, and this has flat-lined to find the 21st century human docile to the widespread ubiquity of information processing technologies.

Meanwhile, human agency has been subsumed by an increasing automation by non-human agents, as control over identity, society, and economics is relinquished to biases of robotic processes. Techno-evangelism attempts to brand, market, and, most importantly, sell the wonderment afforded by a wilful obedience to the future. They resound with the same transcendentalist fantasies of cyberpunk fiction – indeed speculation and futuristic thinking has become an art, and like any popularist art form, it has become an industry.

Revisiting 1995’s Future Music panel, Virtual Futures will explore the implications of a new ecology – where music is no longer made but grown, thus demonstrating a quality of artificial life. In 2013 music doesn’t go viral, it is viral. And all the while we are left to question who, or what, is listening?

Dicke Sprüche klopfen

Wo wir mal bei der sachen sind die getan werden müssen.

»Unsere Aufgabe besteht nicht im Streben nach Gerechtigkeit in der geschlechtlichen Arbeitsteilung. Unsere Aufgabe ist, Männer wie Frauen von der Arbeit im Kleinfamilienhaushalt zu befreien.«

und

»kleinliche, eintönige, kraft- und zeitzersplitternde und verzehrende Arbeit im Einzelhaushalt […] dass ihr Geist dabei eng und matt, ihr Herzschlag träge, ihr Wille schwach wird«

Geschlechtliche Emanzipation und Russische Revolution. VON BINI ADAMCZAK

Aber der Kampf gegen Versiffung und Flussen bleibt International.

manifest

songstrukturen sind falsch und unkonkret, wir suchen die unendlichkeit die auf den höhepunkt zusteuert und ihn doch nie erreicht.
nicht die auflösung, irgendwelcher vorgetäuschter spannung, ist welches wir suchen sonder die spannung vor dem auseinanderbrechen, ist das was reine energie ist.