Archiv für Mai 2013

zeit – erfindung – faulheit

gemütlichkeit ist die sprungfeder des fortschritts, die meisten erfindungen beruhen auf der faulheit der menschen. der fleißige ist entweder zu blöd etwas anderes mit seiner zeit anzufangen oder es fällt ihm keine bessere lösung zu einem problem ein.
bei stumpfen wiederholungsarbeiten rattert meine gedanken wie ich den arbeitsprozess verkürzen kann, andererseits würde sich das auch, bei einer abrechnung meiner arbeitskraft nach stunden, negativ auf meine geldliche entlohnung auswirken. daher nehme ich an das die bezahlung einer arbeitskraft nach stundenlohn nicht zeitgemäss ist.

Hörtypologie

Experte
Dieser Typ ist recht selten und wenn, dann eher bei Berufsmusikern zu finden. Seine Fähigkeit liegt darin, aus dem bereits Vergangenen des Musikstückes auf das Zukünftige zu schließen, sodass er bereits weiß, was als Nächstes kommt. Er versteht und hört gleichzeitig die Kompositionstechnik und kann den Gedanken des Komponisten folgen

Gute Zuhörer
Der gute Zuhörer besitzt die gleichen Fähigkeiten wie der Experte, nur dass er nicht Herr im Umgang mit den Kompositionstechniken ist. Er kann zwar die Musik charakterisieren und interpretieren bzw. beurteilen und hört auch den Stil, versteht aber die Technik nicht. Vergleichbar ist dieses mit einem Menschen, der gut eine Sprache beherrscht und einem auch sagen kann, dass etwas falsch klingt, aber aufgrund seiner fehlenden Grammatikkenntnisse dieses nicht begründen kann.

Bildungskonsument
Dieser Typus hört viel und ist gut informiert über das, was er hört. Er weiß im Grunde genommen alles über den Komponisten, Sänger oder die Band. Er zählt auch zu den regelmäßigen Konzertgängern. Meistens kennt er schon die Stücke und wartet nur noch auf Höhepunkte. Weiterhin besitzt er nicht die Kompetenzen der vorhergegangenen Typen.

Emotionale Zuhörer
Der emotionale Zuhörer assoziiert Gefühle und Momente seines Lebens mit der Musik. Dabei verabscheut und verachtet er die Formanalyse von Musikstücken. Seiner Meinung nach spricht dieses nicht für einen Menschen. Zusätzlich kann er sich besonders für emotionale Musik begeistern.

Ressentimentzuhörer
Er zeichnet sich dadurch aus, dass er ein Anhänger einer sehr seltenen Musikrichtung ist, sich mit dieser identifiziert und sich somit automatisch von der Masse abhebt. Diese oftmals sehr skurrile Musikrichtung zählt zu seinen Grundlagen des Lebens. Weiterhin verachtet er das offizielle Musikleben der Öffentlichkeit. Ein Beispiel wäre der Jazz-Fan oder ein Anhänger barocker Orgelmusik.

Unterhaltungszuhörer
Der Unterhaltungszuhörer betrachtet Musik als Reizquelle, wie Alkohol und Zigaretten. Er will sich einfach nur ablenken, abschalten und vom Alltag wegkommen. Dabei ist dieser Typ am zahlreichsten vertreten und für die Musikindustrie am bedeutendsten.

Rest (Gleichgültige, Unmusikalische, Antimusikalische)
Diese Typen sind sehr selten. Die Gründe liegen meistens in der frühkindlichen Erziehung in Kombination mit technischen Spezialbegabungen. Weiterhin sind diese Personen sehr realitätsnah. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Typen Musik ablehnen.

Diese Klassifizierung ist ausdrücklich nicht nach einer Hierarchie geordnet, das heißt z. B., dass der Experte nicht besser ist als ein Ressentimentzuhörer.
etnommen aus http://de.wikipedia.org/wiki/Hörtypologie

siehe auch http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45142633.html