Archiv für Juni 2011

Knarf Rellöm – Nichts wird so heiss gegessen

eine der besten platten aus der mitte der 90er:

Failed Rituals Vol.1 – Samstag 25. Juni Berlin

ritalin war dance

Ritalin War Dance/Onehundredtwentyeight by Kerstin Bruse

Ritalin War Dance/Far jam2 by Kerstin Bruse

neurosis orchestra (sprengstoff-recordings)

LUCID DREAM by NEUROSIS ORCHESTRA

Spreng16 Neurosis Orchestra B2 Eternal Burn by NEUROSIS ORCHESTRA

istari lasterfahrer

Haunted by its own disappearance by istari lasterfahrer

istari lasterfahrer – Мысли как облака by istari lasterfahrer

SOMTEK (Korsett – CH)

SOMTEK – SPECTRUM (promomix april 2011) by Somtek / Schnauz

slow pete (spektrum wiese)

Bei Roy
Ziegrastr.13
Neukölln, Germany

»theorie & praktisch« fundstücke #1 – #4

postkarten edition »theorie & praktisch« sind jetzt da. kann mensch sich beim sozialistischern-plattenbau.org bestellen. kosten auch nur 2.50 euro pro vier-motive-paket. die nächsten wochen kriegen aber auch leute die irgendwas bestellen zumindestens eine zufällig mitgeschickt.

props from town to town

ist mal bei dhyana records als 8inch, 2004, herhausgekommen, in einer 40 auflage. die platte hiess „set to my own advices“ nicht das stück.

zeit. raum. arbeit. und was sonst noch so ansteht?

ich sitze in einem kasten. ich sitze ( oder liege, stehe vielleicht auch bewege mich ) in meinem zimmer. das heisst das ich jetzt hier sitze, doch meistens bin ich nicht hier in diesen, von rechten winkeln vorgegebenen, territorium. ich sitze in meinem raum, die wand ist der gartenzaun, von meinem freiraum. meinem, selbst erdachten oder zugeschriebenen, gefängniss. das heisst, meisstens halte ich mich hier ja eigentlich nicht auf. ich werde meistens zum marktplatz getragen, das heisst, getragen ist gut. ich werde gezogen, auf einem karren, man hat mir die beine abgeschnitten und zieht mich auf den marktplatz. obwohl, ich ziehe mich selber auf den marktplatz, so wie ich mir morgens, noch in duft der nacht, meiner warmen decke, die schuhe anziehe. ich ziehe auf den marktplatz um mich abends wieder zurückziehen zu können, in den eigenen raum. zwei drittel meiner! zeit kostet mich der raum in dem ich wohne, das letzte drittel brauche ich um mich auszuruhen, um am nächsten morgen, wieder! mich selbst auf den marktplatz zu ziehen. ich ziehe mich gern hin, manschmal auch weniger + es ist dort nicht so einsam.
um mich herum wohnen andere, so wie ich, in zuwenig platz und zu nah beieinander, oder manchmal glaube ich zu denken das wir nicht eng genug beieinander wohnen – (eckel). die grösse ist oft in einem grösseren abstand wirklich gross, oder erscheint mir so. was ist grösse? die richtige grösse ist die, welche die nötige masse in sich aufnehmen kann. heute fühle ich mich sehr schwer, daher erscheint mir die grösse nicht die richtige, aber vor müdichkeit ist mir das auch einerlei. vor unmündigkeit vielleicht aber auch, und davon müde. müde vom schweigen und vom nicht zuhören dessen was ich nicht sage, aus dem grund da mir keiner zuhört. wobei mir das zuhören selber, wo ich es selber eventuell nicht immer kann, doch hoffe, schwerfällt. scheiss hippies, scheiss essentialisten, scheiss expressionisten.