Der eigenen Paranoia hinterher

Der Bayrische Verfassungsschutz erzeugt seine eigenen Phantome, wodurch? Anscheinend durch tölpelhaftes Beschatten: »der Betroffene habe am 25. September 2009 auf dem Weg zur Moschee „ständig seine Umgebung geprüft“.« Wer hat das beobachtet? Der Verfassungsschutz selber. Jetzt am vergangenen Samstag hat der Verfassungsschutz dann zugeschlagen, nachdem der Verfolgte es mit der angst bekommen hat: »Der Student fühlt sich seit Tagen verfolgt, nimmt sein Handy, wählt die 110 und bittet die Polizei um Hilfe. Wenig später wird der verdutzte 26-Jährige in seiner Wohnung festgenommen.«. Das grandiose daran das dann bis Montag zum Informieren der Öffentlichkeit gewartet wird. Grund die Öffentlichkeit nicht zu verunsichern. Oder war der VS selbst etwas verunsichtert?
Früher hiess es der Paranoiker glaubt das alle hinter ihm her sind weil ihn alle so verdächtig anschauen. Heute Verfolgt man Leute so stümperhaft das diese das mitbekommen und Paranoid werden und gibt das dann als begründung für die verfolgung und als die beweise an.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

3 Antworten auf “Der eigenen Paranoia hinterher”


  1. 1 Pent C. Klarke 08. Oktober 2009 um 4:20 Uhr

    Wahrscheinlich nur ein weiterer Trick des Verdächtigen, seine Unschuld vorzutäuschen, daß er die Polizei gerufen hat.

  2. 2 istari 08. Oktober 2009 um 11:20 Uhr

    das wär ja sehr gerissen! steht das im al-kaida deseption-handbuch?

  3. 3 Pent C. Klarke 08. Oktober 2009 um 16:30 Uhr

    Ah nein, das steht wahrscheinlich in der Begründung der Polizei, mit der ihr vom Gericht weitere zwei Jahre rund-um-die-Überwachung des Verdächtigen auf allen Kanälen abgesegnet werden.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.