Archiv für Dezember 2007

So so.

na ich wusste es ja…

You Are A: Parakeet!

parakeetThis popular bird is kept as a pet in homes all over the world. Originating from Australia, parakeets like warm weather and lots of seeds and fruit. They are also known for being messy and quite loud! But you cannot look at one without falling in love.

You were almost a: Pony or a Puppy
You are least like a: Turtle or a DucklingTake the Cute Animal Test!

Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse

Ein Historien Schinken aus der Deutschen Demokratischen Republik von 1953 über den Hamburger Kommunisten Ernst Thälmann. Der Film startet mit wehenden Roten Fahnen über denen der Vorspann läuft. Der Zuschauer erfährt dies ist ein Projekt an dem nicht wenige »Nationalpreisträger« in verschiedenen Positionen mitwirkten. Der Streifen beginnt ende des ersten Weltkrieges irgendwo zwischen den Scützengräben. Die Soldaten erfahren vom Aufstand in der Heimat und entschliessen sich zur Revolte gegen ihre Offiziere um nach Hause zurückzukehren. Es folgen Szenen aus Berlin, Liebknecht und Rosa-Luxenburg rufen die Räterepublik aus, werden aber kurze Zeit später von Soldaten und Junkern ermordet. Schwenk nach Hamburg, auch dort Generalstreik im Hafen, auch dort marschieren Konservative kräfte auf (die hier wohl zur verdeutlichung sich Hackenkreutze auf die Helme gemalt haben). Thälmann schlägt mit Genossen die Konservativen und diese Wandern in den Knast. Der SPD Polizeipräsident macht diesen aber Angebote für die entlassung. Der Film spitzt sich dann über die Inflation zu dem Hamburger Aufstand von 1923 zu.
Soweit zum Inhalt. Nun zu den Schauspielern. Diese bewegen sich teilweise etwas deplatziert und steif über die recht schön gestalteten Bühnenbilder (da ja nicht in Hamburg gedreht werden konnte, wurden einige einstellungen in komplett nachgebauten und gemalten Hamburgkulissen gedreht). Möglicherweise ist aber die Trägheit und Steifheit der Darsteller bewusst eingesetzt worden, den jedesmall wenn es um »den Klassenkampf« geht scheinen diese aufzuwachen und zu erstrahlen. Im Film kommt ein Sowjetischer Frachter mit Nahrung für die hungernden Arbeiter nach Hamburg. Darauf geht eine Delegation nach Moskau und trifft dort Lenin. Lenins Figur ist neben die von Ernst Thälmann bei weitem die Aufgeweckteste Figur. Wie auf Speed flitzt er bevor der Besuch eintrifft in seinem Büro umher und liest hier und da in Büchern, der Besuch kommt rein und er kennt alle beim Namen und Begrüsst alle sehr Aufmerksam.
Der Aufstand in Hamburg scheitert am Ende daran das der Reichsweite bewaffnete Aufstand nicht in gang kommt. Die Genossen in Leipzig (hier gedreht an Orginal Schauplätzen), werden vom Militär und der Polizei überrascht und an Ort und Stelle umgebracht. Darauf entscheidet Ernst Thälmann in Hamburg den begonnen bewaffneten Aufstand abzubrechen. Jemand von auserhalb Hamburgs rät ihm es seinen Genossen so zu erklären das sie für zukünftige Aktionen nich vollends geknickt sind. Daraufhin Spricht er vom Verrat und einen Angriff von hinten aus den eigenen Reihen von den Genossen in anderen Städten. Ein Aufständischer sagt in diesem gespräch „Dann kämpfen wir jetzt bis zum bitteren Untergang“ (oder so ähnlich). Darauf schreit Thälmann „Schweig, du sprichst wie ein Anarchist!“. Nun gut, der Aufstand wird also beendet und die Waffen versteckt, Thälmann versteckt sich, taucht aber zu einer letztendlichen Rede ganz am Ende wieder auf.
Im grossen und ganzen hat der ganze Film den leichten anschein eines Kriegsfilms, zumindest hangelt sich der Spannungsbogen über diverse Kämpferische Punkte durch. Ein gefühl für die damalige Zeit kommt nicht so recht auf und im grossen und ganzen etwas sehr Agitprop mässig inzeniert. Es gibt noch einen zweiten Teil im Packet, »Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse« auf den hatte ich aber erstmal keine Lust mehr, die zwei Stunden »Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse« hat mir erstmal gereicht.

Entfremdung

Der Mensch sei in einem Konflikt, »durch den Anspruch seines inneren Wesens, den Inhalt des Begriffs der Menschheit in Person zu schaffen«, und durch seine Natur, »von sich aus zu den Gegenständen außer ihm überzugehen«. Genau diese Wiederholung zeigt aber beispielsweise eines der Probleme von geistigem Eigentum: Etwas sieht genauso aus, ist aber etwas ganz anderes. Entfremdung ist Selbstentfremdung, so wie Erkenntnis gleich Selbsterkenntnis ist – ein Prozess, in dem das Selbst seine Wirklichkeit als durch seine Tätigkeit geworden begreift und sich diese seine Wirklichkeit aneignet. Es ist also ein höheres Bewusstsein seiner selbst, der Geist wird im menschlichen Bewusstsein Gegenstand seiner selbst.
Ein weiteres Strukturmerkmal stellt die zunehmende Entfremdung Gregors einhergehend mit seiner Verwandlung dar. Zunächst scheint die Verwandlung nur rein äußerlich zu wirken. Körperlich ist er zu einem Tier geworden, doch im Bewusstsein noch ein Mensch, denn schließlich will er sich noch wie ein Mensch bewegen und vollzieht lange Denkvorgänge.
Erst im Unterwegs des Kräftespiels zwischen dem Einen und Anderen des Ganzen ist die gegenseitige produktive Entfremdung zwischen dem Einen und Anderen des Werdenden möglich. Die Möglichkeit des Kräftespieles ist aber überhaupt erst aus der Existenz des Gegensatzes gegeben, der wiederum Bedingung der Möglichkeit
der gegenseitigen Reflexion der jeweiligen Andersartigkeit der zwei Aspekte des Einen ist. So muß sich alles im vorliegenden Fall insbesondere die unwirkliche kulturelle und geistige Wirklichkeit seiner doppelten Zweiseitigkeit bewußt sein, anstatt in Einseitigkeit zu verfallen oder zu verharren und damit unwahr zu werden bzw. zu
bleiben und im daraus hervorgehenden Stillstand gar nicht zu sein.
Die Entfremdung setzt nicht erst mit der Arbeit ein, sie beginnt nicht mit der Erweiterung des Eigenbedarfs hin zu einem anonymen Markt, nicht mit der Arbeitsteilung, durch die man sich nicht mehr wieder erkennt und auch nicht mit fremdbestimmten Arbeitsanweisungen. Sie beginnt weit vorher. Die Figur des Subjektes ist per se sich selbst entfremdet, denn die Erfahrung – und das Subjekt gründet sich auf der Erfahrung – ist Vergegenständlichung von sich selbst, konstituiert
sich durch Vergegenständlichung. Dabei treten Subjekt als Selbstbewusstsein und Objekt, als die äußerliche Welt auseinander. Entfremdung ist die Bewegung des sich selbst Wirklichkeit gebenden Subjekts, also Selbstentfremdung. Daraus folgt eine sich sukzessiv höherentwickelnde Durchdringung von Subjekt und Objekt.
Der Arbeiter, der seine Arbeitskraft verkauft, produziere nicht für sich selbst und sei zufolge der Arbeitsteilung nur ein Glied in der Produktionskette.
»Entfremdung« ist ein notwendiger Prozeß der Differenzierung der Kultur. Zur Differenzierung gehört aber das Moment der Trennung und des Umschlags, der Verwandlung in sein Gegenteil.
Die Konstitution des Subjekts als Erfahrbares, als Sichtbares besteht damit aber immer zugleich in einer »Unterwerfung«, die Unterwerfung unter ein bestimmtes sichtbares und damit wiederholbares Format, unter ein Format, das immer auch angeeignet werden kann. (Man kennt das. So Sachen wie: „Das habe ich nicht gesagt.“, oder „Das habe ich so nicht gesagt.“).
Das »Nichtidentische« ist nichtidentisch, fremd, äußerlich, nur unter dem Gesichtspunkt der Identität. Daß Identität sein soll, gilt Adorno als der einzige Grund der Entfremdung.
„Wem das Dinghafte als radikal Böses gilt; wer alles, was ist, zur reinen Aktualität dynamisieren möchte, tendiert zur Feindschaft gegen das Andere, Fremde, dessen Name nicht umsonst in Entfremdung anklingt; jener Nichtidentität, zu der nicht allein das Bewußtsein, sondern eine versöhnte Menschheit zu befreien wäre.“
Das ist Gesetz. Wo gäbe es da einen Irrtum? »Dieses Gesetz kenne ich nicht«, sagte K. »Desto schlimmer für Sie«, sagte der Wächter. »Es besteht wohl auch nur in Ihren Köpfen«, sagte K., er wollte sich irgendwie in die Gedanken der Wächter einschleichen, sie zu seinen Gunsten wenden oder sich dort einbürgern. Aber der Wächter sagte nur abweisend: »Sie werden es zu fühlen bekommen.«
Das Moment der Entfremdung ist uns also ursprünglich. Und anstelle die Entfremdung, die vom Kapitalismus ständig geleugnet wird und geleugnet werden muss, zu beklagen, anstelle die Entfremdung beseitigen zu wollen, sollte man sich in Zeiten der neuen Produktivkraft »geistiges Eigentum« über Folgendes klar sein: Entfremdung ist ein gefährliches Moment.

Wilhelm von Humboldt, Mercedes Bunz 69 ,Karl Marx, G. W. F. Hegel, Theodor Adorno, Franz Kafka, Daniela Liebig, Linda Krause

Mashup At MS Stubnitz

WOB WOB meets SCHIFFBRUCH meets SOZIALISTISCHER PLATTENBAU

*** Schiffbruch vs. sozialistischer plattenbau ***

breakcore / grindcore / chopped up and twisted junglist neo rave:

itty minchesta & atc (atombusentransporte.de / hh)
bruno & michel are smiling with skipper (adaadat / hh)
cannibal brothers ( dj team – schiffbruch crew / berlin)
obligatorisk tortyr (grindcore aus schweden)
electric kettle (peace off / frankreich/berlin)
Whos my saviour (grindcore / rostock-berlin)
istari lasterfahrer (sozialistischer-plattenbau.org)
bambam babylon bajash (basspraesidium.de /köln)

*** Wobwob ***

dubstep / roots dub rave:

Tes la rok (NarcoHz, Redvolume, bare dubs/finland)
Wadadda (police in helicopter, mg77, spb/köln) vs Yann Ignition (roots dub intro (hh)
Phokus (mg77, sozialistischer plattenbau / hh)
Deneh (hh)
Der Vinylizer (back to the basics / hh)
The Next (hh)
Mc Mindfuck (hh)

MS Stubnitz
Überseebrücke / U-Bahn Baumwall
Hamburg Hafen
Germany
Europe

6 euros – 8 euros after 12:00
starts at 10:00