Archiv für Juni 2007

No Hay Banda / Es gibt keine Band

am sonntag wird es in hamburg diese veranstaltung geben:

Eine Veranstaltung am 24. Juni im Mehrzweckraum/
Silberraum auf der Schute

Schute auf dem Veringkanal in Hamburg-Wilhelmsburg.
Zugang über den Hof der Honigfabrik
Industriestraße 125
21107 Hamburg
www.schute-hamburg.de

Thomas Baldischwyler
Sonntag, 24.06.07, Beginn zwischen 19h und 20h

The Sense
And Nonsense.
Travel By Goods.
The Juxtaposition
Of Performance
And Object.

Abschluss der ersten Arbeitsphase für das noch
unbenannte Projekt – mit dem temporären Arbeitstitel
≥No Hay Banda / Es gibt keine Band„ ˆ bei dem es um
das Publizieren limitierter Schallplatten-Editionen
verschiedener internationaler Künstler geht, deren
Arbeitsfeld nicht zwingend die Musik ist.

Nachdem Materialität in den letzten Jahren immer
wieder zur Disposition gestellt wurde, aber trotzdem
die Exklusivität in verschiedensten Genres der
kulturellen Produktion eine qualitative Bedeutung
behielt, soll nun versucht werden in einem
öffentlichen Dialog über den Sinn und Unsinn des
Festhaltens und Veröffentlichens von auditiver
Information auf physischen Tonträgern jeglicher Art zu
kommunizieren und die Qualität der Performance der
Qualität des Objekts gegenüberzustellen.

Thomas Baldischwyler hat zu diesem Anlass drei
verschiedene Positionen zu einem, von ihm moderierend
begleiteten, schriftlichen Gespräch geladen, welches
am Sonntagabend im Silberraum der Schute der Galerie
für Landschaftskunst mittels des Computerprogramms
Skype, einer stabilen Internetverbindung und einem
Beamer geführt wird.

Die Gäste:

1) Aeron Bergmann

„Lucky Kitchen“ ist der Projektname des
spanisch-amerikanischen Duos Alejandra Salinas und
Aeron Bergmann. Ihre Arbeit verbindet digitale
Synthese mit Band- und Feldaufnahmen, die – nicht nur
- aus der europäischen Volkskunde, Mythologie und
kulturellen Tradition schöpfen. Ihre dokumentarisch
anmutenden Tonträger werden in verschiedenen
Schallplattenformaten und CDs veröffentlicht.

Aeron Bergmann wird aus Spanien zugeschaltet.

2) Josefine Wikstrom

Josefine Wikstrom ist Teil des International
Performance Exchange Kollektivs. Die Untergruppe PDQ
Freakin´ vertritt die Position, dass Tonträger und
somit ≥Produkte„ hinfällig sind. Es geht nur noch um
die Performance. Was bedeutet, dass das Benutzen des
Tonmaterials, die Zusammenstellung von Playlists und
der Austausch dieser innerhalb des Internets die
Existenz von physikalischen Trägern überflüssig macht.

Josefine Wikstrom wird aus Schweden zugeschaltet.

3) Sebastian Reier

Sebastian Reier ist Autor für Zeit Online und Musiker
in der Band Augsburger Tafelconfect, Als DJ betätigt
er sich unter dem Namen Booty Carrell. Desweiteren
engagiert er sich im Golden Pudel Club Hamburg. Zur
Vergangenheit gehören seine Tätigkeiten als
Mitbetreiber des Musikverlags Edition Stora und
Labelmananger der Plattenfirma Winter&Winter in
München. Derzeit ist Reier Präsident von RockCity
Hamburg e.V. und versucht, das Rauchen aufzugeben.

Sebastian Reier wird an diesem Abend vor Ort sein.

The Sense
And Nonsense.
Travel By Goods.
The Juxtaposition
Of Performance
And Object.

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zu Josefine Wikstrom muss ich allerdings anmerken:

ohne physikalischen Träger kein Tonmaterial. Und sein wir ehrlich,
festplatten, glassfaserkabel, server, computer sind ja nun mal physikalische
Träger und nicht irgendwas anderes (was ist den jetzt demzufolge nicht physikalisch)?
gut eine performance mag man vielleicht mit nicht physikalisch bezeichnen
aber koerper oder bewegungen empfinde ich dann doch sehr physikalisch.

ich denke die fragestellung und die fragen an dieser stelle muessten irgendwie anders sein.

eine playlist mag ohne die tontraeger funktionieren, aber nur soweit ich weiss
was sich hinter den namen und titeln verbirgt, ist somit dann wieder doch eine
reverenz auf das physikalische.

Kulla Specials

Vorige woche besuch aus berlin von herrn kulla dagehabt. dabei gleich die gelegenheit genommen von ihm ein paar riddims zu voicen eh bzw er die gelegenheit genutzt ich fuer ihn riddims zu erstellen. rausgekommen sind dabei zwei stuecke: Germany might trick me once und Communism stole my virginity (and I won’t shed a tear). es gab noch ein drittes stueck in arbeit, was sozusagen ein recycling aus muell eines der beiden war. das muesste aber noch ueberdacht werden bevor es einer breiteren oeffentlichkeit dargeboten werden kann, gerade herr kulla hatte bedenken. nun egal. versions folgen wohlmoeglich eines tages.