
kommenden freitag eröffnet der proberaum von gernot faber im kunstverein harburger bahnhof zu hamburg. ich war heute vor ort und habe mit gernot faber über die band dead brains gesprochen. sie scheint die grosse hoffnung für faber records zu sein. doch viel zeit zum gespräch war dann doch nicht. herr faber musste noch sein merchandise team treffen um die letzten entwürfe für caps und shirts zu besprechen. es scheint ein besonderer abend zu werden.
Eröffnung 29. Januar einlass 19 Uhr
Live: Dead Brains (UK) dann etwas später.
http://www.kvhbf.de/

gernod faber in seinem label office, hamburger bahnhof
bei dem heutigen hächmäck in frankreich um ein verbot der burka sehe ich weniger einen versuch bestimmte regeln einer religion zurückzudrängen (bzw. fundamentalismus) sondern eher die einführung einer kleiderordnung. was zu tragen an kleidung würdevoll ist sollte jeder mensch selber entscheiden und nicht von einer anderen person als würdevoll angesehen werden. paradoxer weise ist dann das die schätzungsweise 2000 burka tragenden frauen faktisch vom benutzen öffentlicher transportmittel ausgeschlossen werden als auch vom betreten von öffentlichen einrichtungen gehindert werden, also ist das dagegen würdevoll? „von jeglichem sozialen Leben abgeschnitten und jeglicher Identität beraubt“ sagt sarkzoy. anscheinend ist aber das tragen dieser kleidung für einige frauen „identität“ stiftend und wenn sie nicht mehr u-bahn fahren können oder in die behörde gehen können sind sie natürlich nicht mehr so weit vom „sozialem leben abgeschnitten“.
dann wurde natürlich noch die öffentlichkeit gefragt. na ganz toll. diese könnte auch zu anderen kleidungsordnungen befragt werden zb. dürfen leute mit verkrusteten und mit vulgär-vollgeschmierten lederjacken rumlaufen oder sollten männer in frauenkleidern rumlaufen. kurzer blick rüber nach österreich sagt der haider ( äh wie haider? ja genau haider! ) : „wenn ihr was vorschreibt wollen wir aber auch was vorschreiben dürfen“. darum geht es allgemein letztendlich, den die problematik um die es eigentlich gehen sollte ist dann doch komplexer und wuscheliger als kopf oder zahl.

kann bei archives.org angesehen und runtergeladen werden.
herr perrogie mag seife. seife mag der herr perrogie. doch er kann sich nicht entscheiden. meisst sogar findet er das regal nicht im laden. dann geht er wieder nach hause. das ändert aber nichts, da wenn er es doch mal findet, ärgert sich herr perrogie über die seife. herr perrogie ärgert sich über seife. seife verärgert perrogie. da er immer die kauft, die er nicht mag.
viel bleibt oft ja nicht hängen, manchmal. so bei trunkangereicherten gespräch. eins jedoch, erkenntnis, war das der begriff der »arguments« in einer diskussion doch besser nicht als brechstange verwendet werden sollte, auf der man beharlich draufrumwippt, in der hoffnung das sich beim gegenüber bewegt. vielmehr sollte er nur auftauchen in dem „ok, das ist ein argument“. warum ist das so? keine ahnung, eine diffuse vermutung, aus reinem schönheitsbewusstem umgang. wie auch immer.
Kommentare
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